Mail aus aktuellem Anlaß:

Es ist klar: die Justiz des Landes (Frankreich), das vor Jahren hunderte von Ärzten am selben Tagen auf die Präfäkturen bestellte, um sie von der Neuen Medizin abschwören zu lassen, setzt alles daran, ihn zu kriegen. Der seltsame Freispruch des Adligen, der auf Korsika Hamers Sohn erschossen hatte, erfolgte auch in Frankreich.
Andererseits hat Hamer der Justiz und seinen Gegnern immer wieder Steilvorlagen geliefert. Aus Unkenntnis der speziellen Tradition der jüdischen Religion hat ihn die Tatsache, dass in Israel die Neue Medizin (unter Leugnung seiner Urheberschaft) nur bei Juden angewendet wird, zu schärfsten Vorwürfen getrieben und auch dazu, die Neue Medizin Germanisch zu nennen. (Revierkonflikt!) Bereits im letzten Jahr habe ich ihm dringend davon abgeraten (erfolglos natürlich).
Das wiederum hat inzwischen sog. Selbsthilfegruppen auf den Plan gerufen, die begonnen haben, bei Stadtverwaltungen die Rücknahme von Saalvermietungen für Pilhar-Vorträge zu erwirken, mit dem Hinweis, das sei doch ein Rechtsradikaler. 
Die Saat, die da aufgeht, folgt aus Hamers friesischer Eigenart (Sturheit), mit der er sich selbst einmal in einem Vortrag charakterisiert hat.
Das epochale Werk Hamers würde es ohne ihn leichter haben, sich durchzusetzen.
Erinnert das Ganze nicht an das Schicksal von Wilhelm Reich?
Gerhard C

Noch eine Mail einen Tag später:

...Man weiß tatsächlich nicht, wo Hamer jetzt ist. Der Spekulation sind keine Grenzen gesetzt. Vom französischen Geheimdienst bis zum Mossad oder anderen gedungenen Dunkelmännern ist alles möglich. Ein bekannter Anwalt hat sich bereit erklärt, gegen 6000 Vorkasse tätig zu werden.
Die Neue Medizin hat Hamer aus zwei Gründen Germanisch genannt.
1.      war „Neue Medizin“ nicht schützbar. Das aber wollte er, weil immer wieder versucht wird, seine Lehre zu verwässern (Vitaminpräparate mit verkaufen...)
2.      gebe es eine Tradition germanischen Heilverständnisses, in der Seele und Körper in spezifischer Weise als verbunden begriffen werden, Stichwort Irminsul.
Freunde wie Pilhar haben ihm vom Begriff „Germanisch“ abgeraten, aber auch schon erfolglos. Ein Friese kann eben nicht widerrufen.
Man kann ahnen, was bei einer Session mit Hamer zutage käme.
Zu helfen wird ihm nicht sein.
Herzlich
Gerhard