Krebs - Düstere Bilanz oder die Erforschung des immer Gleichen

In der Spiegel-Ausgabe vom 1 6.6.97 ist es nachzulesen: Die offizielle, schulmedizinische Krebstherapie hat in den letzten siebenundzwanzig Jahren keinerlei Nachweis für ihre Wirksamkeit erbracht trotz Milliarden-Aufwand. Hinter dieser eher unscheinbaren Meldung verbirgt sich Dramatisches:

Seit dem unter Präsident Nixon 1971 ausgerufenen "Krieg dem Krebs" tritt die Staatsmedizin auf der Stelle, und so soll es offenbar auch bleiben. Die erschütternde Bilanz zweier US-amerikanischer Biostatistiker, die eine gigantische Versch1euderung von Ressourcen zugunsten einer ergebnislosen ,,Forschung" nachweist, scheint niemand zum Anlaß einer Umkehr nehmen zu wollen. Damit Ströme von Geld auch weiterhin in die gleichen Taschen fließen und nur ja keine anderen Lösungsansätze zum Zuge kommen, muß alles genauso weitergehen wie bisher'! Wir besorgten uns natürlich den Originalartikel aus dem "New England Journal of Medcine" vom Mai 97 der beiden Wissenschaftler Bailar und Gornik. Ins Auge sticht die nahezu unverändert hohe Krebs-Mortalität in den USA seit nunmehr fast dreißig Jahren. In der Einleitung der Arbeit heißt es dazu:

"Trotz jahrzehntelanger Grundlagenforschung und klinischer Forschung und Versuchen, neue Therapien zu versprechen, bleibt Krebs die Hauptursache für Krankheit und Mortalität. ... Die altersbereinigte Sterblichkeit an Krebs 1994 (200,9 auf 100.000 der Bevölkerung) war 6,0 Prozent höher als die Rate 1970 (189,6 auf 100.000)... Schlußfolgerung: Der Krieg gegen den Krebs ist weit davon entfernt, vorbei zu sein ...Der Effekt neuer Behandlungen für Krebs war eine große Enttäuschung. Die vielversprechendste Annäherung an eine Kontrolle des Krebs ist eine nationale Einrichtung zur Prävention mit einer begleitenden Neueinstellung des Zieles und der Basis von Forschung."

In ihren lichten Momenten sehen Gornik und Bailar also auch eine Notwendigkeit zur Neuorientierung, allerdings bleibt dies viel zu diffus und brav, um hartgesottene ,,Erforscher des immer Gleichen" wirklich aufzuschrecken. So stellen beide die rührende Frage:

"Werden wir es in einer zukünftigen Zeit besser machen im Krieg gegen den Krebs? Der gegenwärtige Optimismus betreffend neuer Therapie-Fortschritte, der sich auf die Molekularmedizin gründet, mag sich als gerechtfertigt herausstellen aber die Argumente sind in Ton und Rhetorik ähnlich denen der vergangenen Jahrzehnte gegenüber der Chemotherapie, der Tumorvirologie, der Immunologie und anderen Fortschritten. Unserer Ansicht nach verlangt die Vorsicht einen skeptischen Blick gegenüber festen Behauptungen, daß herrliche neue Behandlungen für Krebs nur darauf warten, entdeckt zu werden. Wir, genauso wie andere, hoffen ernsthaft, solche Entdeckungen können und werden gemacht werden, aber es ist jetzt offensichtlich, daß der weltweite Krebsforschungsaufwand sich einer substanziellen Hinwendung zu Anstrengungen der Prävention unterziehen sollte. Wird diese Hinwendung bedeuten, daß die Präventions-Forschung schließlich so weitermachen wird, wie man von der Behandlungsforschung erwartete, daß sie weitermachen würde? Es gibt keine Garantie, daß sie es wird. Die abschließenden Resultate können so enttäuschend sein, wie jene die Behandlung betreffenden Anstrengungen aber es ist Zeit, es herauszufinden." ...

Auf eben diesen Abschnitt bezieht sich auch der letzte Satz des Spiegel-Artikels: Was den Bürgern seit Jahrzehnten als unumstößliche und gesicherte Erkenntnis verkauft wird - nämlich die Effizienz der Vorsorge - wird hier überhaupt erst zur Erforschung ausgerufen. Dies alles geschieht in einer entwaffnenden Harmlosigkeit, wie sie vielleicht nur Biostatistiker noch haben können.

Jeder Bürger müßte sich eigentlich nach Lesen dieser Meldungen von der ,,Krebsfront" aufs Äußerste und Gefährlichste verkohlt und ausgenutzt vorkommen. Die Schulmedizin müßte redlicherweise endlich Bankrott anmelden und sich endlich zur ihrer Vorspiegelung falscher Tatsachen und Hoffnungsbetrug seit Jahrzehnten bekennen, sowie Platz machen, für konkurrierende Denk- und Forschungsansätze.

Und: Kein Geld mehr für Erfolglosigkeit! Hätte man mit den Milliarden an ,,Forschungsgeldern" z.B. Krebspatienten einfach nur ausgedehnte Urlaube finanziert, wäre das mit Sicherheit erfolgreicher für die Statistik gewesen.
Wir meinen: Jetzt reicht's. Die Schulmedizin kann kein Monopol beanspruchen. Überprüfung der NEUEN MEDIZIN JETZT!



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Zuletzt aktualisiert am: 05-Jan-2003 16:47
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